Ich wäre einfach gerne glücklich.

Du fehlst mir.

Am schlimmsten ist es immer nachts. Da fehlst Du mir am meisten. Da habe ich Zeit nachzudenken. Über unsere alten Zeiten. Darüber, dass du jetzt nicht da bist. Darüber, dass es noch Monate dauern wird bis wir uns wieder sehen. Darüber, dass wir uns nur für kurze Zeit sehen werden. Wie schwer der Abschied werden wird. Wie schwer es danach werden wird. Die Tage werden immer weiter gezählt. Und ich hoffe, dass dann alles so wie früher sein wird, obwohl ich schon jetzt weiss, dass das nicht der Fall sein wird.

1 Kommentar 17.12.15 06:30, kommentieren

Alles ist anders.

Und irgendwann fängst du an es zu realisieren. Alles ist anders. Und es wird nie mehr so, wie früher werden. Du entfernst dich immer mehr von den Menschen, die mal im Mittelpunkt deines Lebens standen. Die Kommunikation lässt nach. Und das schlimme daran, manchmal ist es dir einfach egal. Natürlich gibt es auch wieder die Stunden, in denen du bereust. Gespräche bereust. Entscheidungen bereust. Mal wieder alles hinterfragst und kritisierst. Dich kritisierst. Und doch änderst du mal wieder gar nichts.

3 Kommentare 6.11.15 15:28, kommentieren

ich schwebte zwischen Himmel und Erde.

Es war unglaublich. Immer höher und immer höher. Alles was einen oben hält ist das kleine Flugzeug, in das grade mal fünf Personen passen. Dann ist die "richtige" Höhe erreicht. Und dein Herz rast. Aber keine Zeit zum überlegen. Du musst springen. Es gibt kein zurück mehr. Die Tür ist geöffnet. Du sieht wie tief es hinab geht. Siehst die kleinen Gebäude, die kurzen schmalen Straßen- war das nicht eben noch die Autobahn? Alles sieht so klein aus. Es wirkt alles so unwirklich. Unvorstellbar, dass du gleich aus diesem Flugzeug rausspringst. Der kleinen Landschaft unter dir entgegenrast. Und dann baumeln deine Füße auf einmal über der Landschaft und du hörst nur noch einen Countdown. 3,2,1. Es ist, als würdest du gegen eine Scheibe fallen. So groß ist der Druck. Nach einiger Zeit gewöhnst du dich an die Luft, die dir die Tränen in die Augen treibt. Du kannst gar nicht richtig auf die Landschaft achten. Viel zu sehr bist du auf das Gefühl fixiert, dass dich durchströmt. Du hast ein Lächeln im Gesicht. Du fühlst dich lebendig. Auf einmal ein kleiner Ruck, der Schirm ist geöffnet. Du schwebst über die Landschaft hinweg. Mal ein bisschen nach links, mal ein bisschen nach rechts. Das Lächeln bleibt. Die Kappe nicht mehr auf dem Kopf. Der Wind weht durch deine Haare. Die Landschaft unter dir kommt dir langsam wieder wirklicher vor. Alles wird größer. Der Boden kommt immer näher. Du willst nicht, dass es schon vorbei ist. Und dann bist du auf einmal wieder auf dem Boden. Guckst nach oben und kannst immer noch nicht glauben, dass das alles so passiert ist. Dass du das wirklich durchgezogen hast.

4 Kommentare 9.7.15 19:07, kommentieren

nächster Schritt.

Momentan dominiert Schlaf noch meine Tage. Aber damit ist bald Schluss. Nicht nur dass ich bald ein einmonatiges Praktikum in einem Kindergarten mache und ab und an in einem bücherladen aushelfe, worauf ich mich einfach mega freue. Also viel Beschäftigung und hoffentlich wenig Zeit für Sorgen. Für die Wochenenden gibt es auch schon einige Pläne. Hab ich schon den Fallschirmsprung erwähnt? :D Im Anschluss werde ich noch mit Freunden reisen. Ein bisschen durch Europa. An sich klingt das doch ganz gut, wären da nur nicht diese ganzen Pärchen in meinem Umfeld. Aber so ist das Leben eben. Ganz viel Kraft und Liebe für euch alle <3

4 Kommentare 28.5.15 19:21, kommentieren

erstmal vorbei.

Endlich ist dieser Schulstress vorbei. Endlich nicht mehr die sonnigen Tage in der Bibliothek verbringen. Endlich nicht mehr bis spät in die Nacht über Büchern hocken um Informationen rauszuschreiben. Endlich nicht mehr dieser Druck. Endlich kann ich für meine Prüfungen nichts mehr machen. Muss ich für meine Prüfungen nichts mehr machen. Erstmal. Das heisst aber wenigstens ein Monat ohne diesen Schulstress und mit Glück war's das für immer. Natürlich wird noch viel Stress auf mich zukommen. Aber so ist das nunmal. Aber man sollte trotzdem jedes erreichte Ziel feiern. Also wird gefeiert und danach muss dann auch mal wieder mit dem Sport angefangen werden. Vielleicht sollte ich auch meine restliche Schokolade verschenken.. Ganz viel Kraft an euch<3

5 Kommentare 22.5.15 18:49, kommentieren

und da ist es wieder.

Und da ist es wieder. Dieses Gefühl, wenn einem alles zu viel wird. Wenn man sich abends in den Schlaf weint. Wenn man lächelnd den Alkohol in sich reinkippt in der Hoffnung, dass man einfach vergisst. Vergisst, was einen so unglücklich macht. Vergisst, was passiert ist. Vergisst, dass man wieder nur die zweite Wahl ist. Wie eigentlich immer. Wie kommt es, dass man sich überhaupt noch die Hoffnung macht, dass man bei jemandem mal an erster Stelle steht? Wie kommt es, dass man sich mit den Tatsachen nicht einfach abfinden kann. Die Welt dreht sich weiter, egal ob wir das wollen oder nicht. Anfangs kann man ruhig in Selbstmitleid verfallen. Aber wichtig ist, dass man anfängt zu akzeptieren. Nur warum muss akzeptieren immer so schwer sein?

5 Kommentare 6.4.15 05:56, kommentieren

wie zurückgeworfen

Es war alles normal. Ab und zu ein bisschen Stress. Ab und zu ein bisschen Leere. Jetzt ist da wieder mehr Kritik. Mehr Kritik an mir. An dem was ich tue. Dem wie ich es tue. Und vorallem daran, dass ich es schlechter mache als andere. Das Lernen ist viel, das war schon immer klar. Fürs Abi muss man viel Lernen. Wieso kann ich mich nicht genug aufs Lernen konzentrieren? Wieso können alle mehr und schneller lernen als ich? Und wieso wenden aich die anderen wieder von mir ab? Was habe ich schon wieder getan? Verbrochen? Es ist nicht so schlimm wie damals, aber der Druck macht mir zu schaffen..

2 Kommentare 26.3.15 20:02, kommentieren