Ich wäre einfach gerne glücklich.

ich schwebte zwischen Himmel und Erde.

Es war unglaublich. Immer höher und immer höher. Alles was einen oben hält ist das kleine Flugzeug, in das grade mal fünf Personen passen. Dann ist die "richtige" Höhe erreicht. Und dein Herz rast. Aber keine Zeit zum überlegen. Du musst springen. Es gibt kein zurück mehr. Die Tür ist geöffnet. Du sieht wie tief es hinab geht. Siehst die kleinen Gebäude, die kurzen schmalen Straßen- war das nicht eben noch die Autobahn? Alles sieht so klein aus. Es wirkt alles so unwirklich. Unvorstellbar, dass du gleich aus diesem Flugzeug rausspringst. Der kleinen Landschaft unter dir entgegenrast. Und dann baumeln deine Füße auf einmal über der Landschaft und du hörst nur noch einen Countdown. 3,2,1. Es ist, als würdest du gegen eine Scheibe fallen. So groß ist der Druck. Nach einiger Zeit gewöhnst du dich an die Luft, die dir die Tränen in die Augen treibt. Du kannst gar nicht richtig auf die Landschaft achten. Viel zu sehr bist du auf das Gefühl fixiert, dass dich durchströmt. Du hast ein Lächeln im Gesicht. Du fühlst dich lebendig. Auf einmal ein kleiner Ruck, der Schirm ist geöffnet. Du schwebst über die Landschaft hinweg. Mal ein bisschen nach links, mal ein bisschen nach rechts. Das Lächeln bleibt. Die Kappe nicht mehr auf dem Kopf. Der Wind weht durch deine Haare. Die Landschaft unter dir kommt dir langsam wieder wirklicher vor. Alles wird größer. Der Boden kommt immer näher. Du willst nicht, dass es schon vorbei ist. Und dann bist du auf einmal wieder auf dem Boden. Guckst nach oben und kannst immer noch nicht glauben, dass das alles so passiert ist. Dass du das wirklich durchgezogen hast.

4 Kommentare 9.7.15 19:07, kommentieren

nächster Schritt.

Momentan dominiert Schlaf noch meine Tage. Aber damit ist bald Schluss. Nicht nur dass ich bald ein einmonatiges Praktikum in einem Kindergarten mache und ab und an in einem bücherladen aushelfe, worauf ich mich einfach mega freue. Also viel Beschäftigung und hoffentlich wenig Zeit für Sorgen. Für die Wochenenden gibt es auch schon einige Pläne. Hab ich schon den Fallschirmsprung erwähnt? :D Im Anschluss werde ich noch mit Freunden reisen. Ein bisschen durch Europa. An sich klingt das doch ganz gut, wären da nur nicht diese ganzen Pärchen in meinem Umfeld. Aber so ist das Leben eben. Ganz viel Kraft und Liebe für euch alle <3

4 Kommentare 28.5.15 19:21, kommentieren

erstmal vorbei.

Endlich ist dieser Schulstress vorbei. Endlich nicht mehr die sonnigen Tage in der Bibliothek verbringen. Endlich nicht mehr bis spät in die Nacht über Büchern hocken um Informationen rauszuschreiben. Endlich nicht mehr dieser Druck. Endlich kann ich für meine Prüfungen nichts mehr machen. Muss ich für meine Prüfungen nichts mehr machen. Erstmal. Das heisst aber wenigstens ein Monat ohne diesen Schulstress und mit Glück war's das für immer. Natürlich wird noch viel Stress auf mich zukommen. Aber so ist das nunmal. Aber man sollte trotzdem jedes erreichte Ziel feiern. Also wird gefeiert und danach muss dann auch mal wieder mit dem Sport angefangen werden. Vielleicht sollte ich auch meine restliche Schokolade verschenken.. Ganz viel Kraft an euch<3

5 Kommentare 22.5.15 18:49, kommentieren

und da ist es wieder.

Und da ist es wieder. Dieses Gefühl, wenn einem alles zu viel wird. Wenn man sich abends in den Schlaf weint. Wenn man lächelnd den Alkohol in sich reinkippt in der Hoffnung, dass man einfach vergisst. Vergisst, was einen so unglücklich macht. Vergisst, was passiert ist. Vergisst, dass man wieder nur die zweite Wahl ist. Wie eigentlich immer. Wie kommt es, dass man sich überhaupt noch die Hoffnung macht, dass man bei jemandem mal an erster Stelle steht? Wie kommt es, dass man sich mit den Tatsachen nicht einfach abfinden kann. Die Welt dreht sich weiter, egal ob wir das wollen oder nicht. Anfangs kann man ruhig in Selbstmitleid verfallen. Aber wichtig ist, dass man anfängt zu akzeptieren. Nur warum muss akzeptieren immer so schwer sein?

5 Kommentare 6.4.15 05:56, kommentieren

wie zurückgeworfen

Es war alles normal. Ab und zu ein bisschen Stress. Ab und zu ein bisschen Leere. Jetzt ist da wieder mehr Kritik. Mehr Kritik an mir. An dem was ich tue. Dem wie ich es tue. Und vorallem daran, dass ich es schlechter mache als andere. Das Lernen ist viel, das war schon immer klar. Fürs Abi muss man viel Lernen. Wieso kann ich mich nicht genug aufs Lernen konzentrieren? Wieso können alle mehr und schneller lernen als ich? Und wieso wenden aich die anderen wieder von mir ab? Was habe ich schon wieder getan? Verbrochen? Es ist nicht so schlimm wie damals, aber der Druck macht mir zu schaffen..

2 Kommentare 26.3.15 20:02, kommentieren

ganz anders als gedacht.

Und plötzlich stellst du fest, dass dieser Mensch ganz anders ist als du dachtest. Als Du es dir gewünscht hast? Dass dieser Mensch gar nicht der ist, der dir fehlt. Den du vermisst. Du siehst ein ganz neues Gesicht von ihm. Und du fragst dich, ob er wohl schon immer so war.Ob er sich nur verstellt hatte. Oder ob du diesen Teil von ihm einfach nur ignoriert hast. Und du fragst dich, ob all diese Tränen es wert waren. Ihn wert waren. Und dein Kopf sagt klar und deutlich nein. Doch war das nicht schon immer so? Aber du weißt, du kannst ihn nicht einfach loslassen. Noch nicht. Jetzt nicht. Und du fragst dich wann es so weit sein wird. Und wie oft Du dich noch irren wirst. Doch am meisten fragst Du dich, wer eigentlich wirklich derjenige ist der er zu sein scheint. Wer sein wahres ich der Welt zeigt. Wer so stark und unabhängig von anderen ist.

3 Kommentare 26.1.15 23:39, kommentieren

zu spät.

Und dann ist da dieser Mensch und du kannst es dir nicht erklären. All die Zeit hattest du Chancen über Chancen, doch hast sie nicht genutzt. Und jetzt, nachdem du die Letzte verspielt hast, willst du eine Chance nutzen? Jetzt, da Du ihn verlierst? Wie kann es sein, dass uns manchmal erst zu spät auffällt, was wir hatten. Was wir wollen. Dass wir hatten, was wir wollten. Wie kann es sein, dass wir erst mit dem Verlust bemerken, wie wichtig uns die Menschen doch waren? Stell dir nur vor, du hättest eine der Chancen genutzt. Es könnte perfekt sein. Du könntest glücklich sein. Aber du wolltest ja nichts falsches tun. Und letztendlich hast du genau das getan. Ohne es zu merken. Und jetzt ist es zu spät.

3 Kommentare 16.1.15 20:56, kommentieren